120-Liter-Abfallbehälter werden nachgerüstet
Deckel Restabfallbehälter

Gumminoppen verhindern Wassereintritt - Aktion beginnt am 24. April 

Ab dem 24. April werden alle 120 Liter Restmüll- und –Papierbehälter umgerüstet und mit Gumminoppen versehen.

Grund für diese Maßnahme sind Beschwerden über Wassereintritt in geschlossene Tonnen. Wie die Herstellerfirma ESE mitteilt, entsteht bei Regen ein Unterdruck im Behälter, der das Wasser in den Behälter saugt. An den Abfuhrtagen beginnend am 24. April werden die 120 Liter Papierbehälter mit zwei 4mm hohen Gumminoppen versehen, die in die Behälterdeckel eingeschraubt werden. Ab dem 22. Mai werden dann die 120 Liter Restabfallbehälter ebenfalls nachgerüstet. Der durch die Noppen entstehende Spalt verhindert den Unterdruck im Behälter, so dass kein Wasser mehr nach innen gezogen wird. Wichtig ist, dass die Bürger die Tonnen nach der Leerung nicht wieder direkt zurückstellen, sondern für das Nachrüstteam an der Straße stehen lassen. Jeder nachgerüstete Behälter wird gescannt, so dass man bei der Kreislaufwirtschaft immer aktuell weiß, welche Behälter die neuen Noppen bereits haben. Da die Rausstellquote bei Papierbehältern sehr hoch ist, rechnet man im Kreishaus damit, dass diese Tonnen zügig nachgerüstet sind. Bei den Restmüllbehältern sind voraussichtlich mehrere Leerungsumläufe nötig. Nicht umgerüstet werden die Biobehälter, weil durch den entstehenden Spalt z.B. auch Fliegen in den Behälter gelangen könnten und somit die Gefahr von Madenbildung steigen würde. Außerdem ist beim Biomüll eine gewisse Feuchte sogar erwünscht. Wer als Bürger allerdings auch seine Biotonne nachgerüstet haben möchte, kann dies der Kreislaufwirtschaft mitteilen. Die Nachrüstung ist sowohl für die Bürger als auch für die Kreisverwaltung kostenlos, da die Kosten von der Herstellerfirma getragen werden.

Bei Fragen zur Nachrüstung der Abfalltonnen: Kreisverwaltung Mayen-Koblenz, Referatsleiter Carsten König, Telefon 0261/108-453, E-Mail: .