Buchsbaumzünsler wieder aktiv
Buchsbaumzünsler

Der Buchsbaumzünsler, ein aus dem asiatischen Raum eingeschleppter Schädling, hat sich in Deutschland etabliert. Die Zahl kranker und sogar abgestorbener Pflanzen hat auch in Mayen-Koblenz in den vergangenen Jahren zugenommen. Anfang August sind die großen Raupen wieder vermehrt an den Buchsbäumen zu finden. Um die weitere Verbreitung des Schädlings zu verhindern, müssen befallene Pflanzen und Pflanzenteile schnell und fachgerecht entsorgt werden, teilt die Kreislaufwirtschaft mit.

Ist der Strauch nur gering befallen, kann die Pflanze durch das Herausschneiden der befallenen Pflanzenteile gerettet werden. Diese Buchsbaumteile gehören nicht auf den Kompost im Hausgarten, denn dort leben die Raupen weiter. Die Umweltberater des Landkreises raten, dass man befallene Pflanzen über die Biotonne entsorgt. Bei der Verwertung des Bioabfalls werden alle Entwicklungsstadien des Buchsbaumzünslers zuverlässig abgetötet. Größere Mengen von befallenem Buchsbaum-Schnittgut kann man am Wertstoffhof an der Zentraldeponie Eiterköpfe an der L117 zwischen Plaidt und Ochtendung anliefern. Im Gegensatz zu den anderen Grünabfallsammelplätzen im Kreisgebiet wird hier das anfallende Schnittgut schnell entsorgt, um die Weiterverbreitung des Schädlings zu verhindern.

Weitere Informationen: Umweltberater der Kreisverwaltung Mayen-Koblenz (Telefon 0261/108-441 oder, -317).