Müllabfuhr in Landau sorgt für Ärger
Eine Rückfahrkamera sorgt für noch mehr Sicherheit

Abfallzweckverband Rhein-Mosel-Eifel will sich in MYK zunächst Überblick verschaffen
Wie man es macht, macht man es falsch. So könnte man das Problem beschreiben, dass sich aufgrund vor einigen Wochen in Landau aufgetan hat. Beim Rückwärtsfahren eines Müllautos wurde ein Mädchen verletzt. Konsequenz: Zahlreiche Straßen werden künftig aus arbeitsschutzrechtlichen Gründen nicht mehr mit den Müllfahrzeugen angefahren, mit der Folge, dass der Entsorger Sammelplätze für Mülltonnen einrichten ließ. Nun müssen viele Bürger ihre Tonnen zu bis zu 100 Meter entfernten Plätzen bringen. Das ist insbesondere mühselig für viele ältere Menschen, die auf Hilfe angewiesen sind. Unmut kommt auf

Im Kreis Mayen-Koblenz wechselte zum neuen Jahr der Entsorger. Nach 25 Jahren privater Abfuhr ist der Abfallzweckverband Rhein-Mosel-Eifel (AZV) zuständig für die Abfuhr des Mayen-Koblenzer Mülls. Frank Diederichs, Geschäftsführer des AZV, will noch keine voreiligen Schlüsse aus dem Vorfall in Landau für Mayen-Koblenz ziehen: „Wir übernehmen die Abfuhr und werden in den nächsten Wochen sorgfältig prüfen, wo bei uns solche Gefahrenstellen lauern. Noch ist es zu früh, einzelne Straßen zu nennen. Dennoch sind wir uns bewusst, dass es auch in unserer Region an manchen Stellen notwendig sein wird, Sammelplätze einzurichten. Denn nicht alle Wege erfüllen die Mindestanforderungen.“ Auch wenn die neuen Müllfahrzeuge mit zusätzlichen Sicherheitsvorkehrungen ausgestattet sind, so ist sich Diederichs sicher, dass es keine hundertprozentige Sicherheit gibt: „Das Risiko Mensch ist immer vorhanden. Deshalb müssen wir alles dafür tun, arbeitsschutzrechtliche Maßnahmen einzuhalten und auch die Bürger vor möglichen Unfällen zu schützen.“