Immer noch viele falsche Gerüchte rund um das neue Abfallkonzept des Kreises

Bei der Veranstaltung „Kruft ist offen – Leistungsstarke Pellenz“ war die Kreislaufwirtschaft MYK neben rund 40 anderen Betrieben mit einem Stand zum neuen Abfallkonzept vertreten. Mit druckfrischen Flyern, Infoblättern und den neuen Abfallbehältern informierte die Kreislaufwirtschaft interessierte Bürger zum Abfallwirtschaftssystem. Für die drei Mitarbeiter aus dem Kreishaus gab es keine ruhige Minute: „Die Bevölkerung ist begierig auf neue Informationen. Daher ist es gut, dass wir den Menschen das neue System persönlich erklären und Ihnen anschließend noch Lesestoff mit nach Hause geben können“, erklärt Klaus-Peter Elzer, Umweltberater bei der Kreislaufwirtschaft.

Was bewegte die Bürger am meisten? Viele sind noch der Meinung, dass der Abfall gewogen wird. „Das ist ein Gerücht, welches sich hartnäckig in der Bevölkerung hält. Der Abfall wird nicht gewogen, es kommt auf die Anzahl der Leerungen an. Beim Papier werden auch die Leerungen gezählt wegen der Gutschrift und beim Bioabfall werden keine Leerungen gezählt.“ Und auch beim Thema Grünabfall gab es Gesprächsstoff. Weit verbreitet herrscht die Meinung, dass Rasenschnitt und Grünabfall nicht über den Bioabfallbehälter entsorgt werden dürften. „Warum?“, fragen sich die Umweltberater, „Schließlich handelt es sich dabei um wertvolles pflanzliches Material. Natürlich können Rasen- und Grünschnitt über den Bioabfall entsorgt werden“, so die Umweltberater.

Wer an Flyern rund um die neuen Behälter, Gebühren und Abfallarten interessiert ist, wendet sich an: Ann-Christin Arenz, E-Mail: , Telefon: 0261-108-316.