Logistisches Großprojekt ist angelaufen

Kreisweiter Abfallbehältertausch

Ab dem 1. Januar 2016 übernimmt der Abfallzweckverband Rhein-Mosel-Eifel die Abfallentsorgung in Mayen-Koblenz. Zu den notwendigen Vorbereitungen gehört auch der Austausch aller Mülltonnen im Landkreis. Von September bis November werden insgesamt 400.000 Tonnen bewegt.

Die alten Abfallbehälter werden eingezogen, geschreddert und zu Granulat verarbeitet. Eindrucksvoll: Aus einem Sack Granulat entstehen 100 neue Behälter. Begonnen hat der Behälterwechsel in Kaltenengers und Urmitz-Bahnhof, als letzte Gemeinde wird Ettringen die neuen Tonnen erhalten. Wie der Behälterwechsel abläuft, kann man sich auch in bewegten Bildern anschauen. Die Kamera hat die Auslieferung der Bio- und Restabfallbehälter in einer Gemeinde begleitet. Den Film findet man im Internet unter www.kreislaufwirtschaft-myk.de.

 

Die neuen Behälter werden an zwei Tagen ausgeliefert. An einem Termin wird die alte Mehrkammertonne für Bio- und Restabfall gegen zwei neue Behälter getauscht. Am anderen Termin passiert dasselbe mit dem Papierbehälter. Die alten Behälter müssen am üblichen Standort zur Abfuhr bereitgestellt werden. Die neuen Abfallbehälter werden dann im Laufe des Tages abgestellt. Sollte die Einsammlung der alten Behälter an diesem Tag nicht abgeschlossen werden können, werden die Behälter am Folgetag abgeholt. Deshalb ist es wichtig, dass die Behälter draußen stehen gelassen werden. In Ausnahmefällen kann es vorkommen, dass die Restabfallbehälter nicht gleichzeitig mit dem Biobehälter ausgeliefert werden. „Das ist aber kein Grund zur Sorge, spätestens am Folgetag sollte der Tausch vollzogen werden. Ist die neue Tonne aber auch nach mehreren Tagen noch nicht da, dann sollte man sich an die Kreislaufwirtschaft wenden“, so Carsten König, Referatsleiter der Kreislaufwirtschaft.

Zur Zeit stehen die Telefone beim Referat Kreislaufwirtschaft nicht still. Die Mitarbeiter beantworten alle Fragen zum Behältertausch, wie man beispielsweise größere Tonnen beantragt oder wie man Biofilterdeckel sowie Schwerkraftschlösser erhält. Die Bürger fragen sich auch, wie die Abfuhr bis zum Jahresende organisiert wird. König erklärt: „Es bleibt dabei, dass die Firma Sita bis zum 31. Dezember die Behälter leert und zwar an den Terminen, die im Abfuhrratgeber vorgegeben sind.“ Die Kreislaufwirtschaft weist darauf hin, dass die Bürger die Zeit bis zum Jahresende nutzen sollen, um zu testen, ob sie mit den neuen Behältergrößen gut zurecht kommen. Ein Tausch der Behälter ist später möglich.  Bei den neuen Behältern schließen teilweise die Deckel noch nicht korrekt. Die Kreislaufwirtschaft gibt Entwarnung, denn die Deckel setzen sich mit der Zeit.

Kostenfreie Hotline zum Behälterwechsel: 0800/1002323