Neues Behälterteam
v.l.n.re.: Thomas Hansen, Bernd Schäfer-Hertle, Marc Bersch und Referatsleiter Carsten König.
„Stehen die Behälter auf dem Grundstück und man hat sie im Alltagsgebrauch, merkt man, ob die Größen passen. Wenn nicht, dann wollen die Bürger natürlich so schnell wie möglich andere Behälter haben“, stellt Carsten König, Referatsleiter der Kreislaufwirtschaft, fest.  

Für den Ersten Kreisbeigeordneten Burkhard Nauroth sind die Änderungswünsche ein ganz normaler Vorgang: „Bei 85 000 Haushalten und 210 000 Behältern war klar, dass wir nacharbeiten müssen. Es gibt immer Ausnahmen und Besonderheiten. Die deutlich überwiegende Mehrheit ist zufrieden. Wir haben 3000 Aufträge. Größere Behälter, zu viel gelieferte Behälter, Wünsche nach Biofilterdeckel und Windeltonnen sind da schon eingerechnet. Das ist, wenn man die Gesamtmenge betrachtet, nur ein sehr geringer Prozentsatz.“

Um die Anträge möglichst zügig abzuarbeiten, stehen drei neue Mitarbeiter bereit, die sofort mit dem Behälteränderungsdienst starteten. Und die Aufgaben sind klar definiert: „Zu Beginn geht es darum, zu viel gestellte Behälter einzusammeln“, erklärt König „Es werden im selben Zug auch noch alte Behälter eingesammelt, die entweder von den Bürgern zu früh eingezogen oder aus welchem Grund auch immer nicht eingesammelt wurden.“ Der Schwerpunkt liegt in den nächsten Wochen auch darauf, diejenigen mit Abfallbehältern auszustatten, die erst neu zugezogen sind. Im Weiteren wird der Behälterdienst Biofilterdeckel und Schwerkraftschlösser anbringen, Behälter tauschen und Windeltonnen ausliefern und montieren.

Nachdem die Kreislaufwirtschaft mit dem Austausch der Müllbehälter begonnen hat, liegt den Mitarbeitern im Kreishaus schon eine Vielzahl von Änderungs- und Ergänzungswünschen vor.  Der Behälterwechsel läuft seit mehreren Wochen und jeder Haushalt erhält die neuen Abfallbehälter. Das ist ein notwendiger Schritt zur Umsetzung des Abfallwirtschafts-konzepts.