Stärkere Kontrollen wegen illegaler Müllentsorgung
Illegale Müllablagerung

Bauschutt, Sperrmüll und Elektroschrott können teilweise kostenlos, teilweise gegen eine kleine Gebühr entsorgt und weiterverwertet werden. Dennoch werden diese und andere Abfälle von verantwortungslosen Bürgern in der Landschaft entsorgt. Die Umweltkontrolleure der Kreisverwaltung Mayen-Koblenz führen deshalb regelmäßig kreisweite Kontrollen durch.

Zurzeit finden vermehrt Kontrollen statt.  „Uns sind einige Stellen im Landkreis bekannt, die recht beliebt sind, um Müll wild zu entsorgen. Diese haben wir natürlich besonders im Fokus“, erklärt der Referatsleiter der Kreislaufwirtschaft MYK, Carsten König.  Fakt ist: Die Zahl der Müllablagerungen ist im Vergleich zu den Vorjahren nicht gestiegen. „Befürchtungen vieler Bürger, dass die Umwelt zur Müllkippe wird, weil ein neues Abfallsystem eingeführt wird, haben sich bisher nicht bewahrheitet“, so König. Die bestehenden Entsorgungssysteme, wie beispielsweise die kostenlosen Sperrmüllgutscheine werden rege genutzt. Dennoch ziehen einige Bürger den Weg der illegalen Ablagerung vor.

Als „wilden Müll" bezeichnet man illegale Ablagerungen von Abfällen in der Landschaft. Sie können durch Schadstoffe zu einer Gefährdung von Boden, Grundwasser und Gewässern führen, beeinträchtigen das Landschaftsbild und rufen Geruchsbelästigungen hervor: eine Ordnungswidrigkeit, je nach Stärke des Verstoßes auch eine Straftat.

Die Kreislaufwirtschaft bittet:  Wer entsprechende Beobachtungen von derartigen Ablagerungen macht, sollte sich mit der Unteren Abfallbehörde in Verbindung setzen. Alle Hinweise werden vertraulich behandelt. Vielleicht können so die Verursacher festgestellt und zur Verantwortung gezogen werden.