Illegale Abfallablagerungen
Illegale Abfallentsorgung

Ein Aufgabenbereich der Kreislaufwirtschaft ist u.a. die Ahndung und die Beseitigung von widerrechtlichen Abfallablagerungen in der freien Natur (hier handelt die Kreisverwaltung als untere Behörde der allgemeinen Landesverwaltung). Die Mitarbeiter der unteren Abfallbehörde arbeiten in diesem Sachgebiet eng mit der Polizei, mit den örtlichen Ordnungsbehörden und der Staatsanwaltschaft zusammen. Jenachdem wie gravierend der Verstoß gegen das Kreislaufwirtschaftsgesetz ist, wird dieser als Straftat oder Ordnungswidrigkeit geahndet.

Sofern Sie eine widerrechtliche Abfallablagerung entdecken, so können Sie uns diese über das Kontaktformular melden. Wir werden uns dann um die Entsorgung der Abfälle kümmern. 

Bei der Meldung einer widerrechtlichen Abfallablagerung benötigen wir folgende Angaben:

  • Wo befindet sich die Ablagerung? (bitte genau beschreiben)
  • Welche Art und welche Menge von Abfällen wurden abgelagert?
  • Gibt es einen Verursacherhinweis?
  • Haben Zeugen den Ablagerungsvorgang beobachtet und können sachdienliche Hinweise geben?
  • Ihre Kontaktdaten für etwaige Rückfragen

Hinweise zum Martinsfeuer

Martinsfeuer gehören zum Brauchtum. Damit das Abbrennen des Feuers nicht zu einer Belastung für die Umwelt und für die anwesenden Zugteilnehmer führt, weisen wir auf einige wichtige Informationen hin. Die Veranstalter müssen darauf achten, dass nur unbedenkliche Materialien bereitgestellt und verbrannt werden. Geeignete Brennstoffe sind insbesondere Astschnitt, naturbelassenes Holz und Stroh. Papier und Pappe sind nur zugelassen, um das Martinsfeuer zu entzünden.

Nicht zugelassen sind insbesondere: beschichtetes oder getränktes Holz wie Möbel, Türen oder Fensterrahmen, Altreifen, Kunststoffe oder Plastik. Öl, Dieselkraftstoff oder Altreifen als „Starthilfe“ sind ebenfalls nicht zulässig. Wer trotzdem solche Abfälle verbrennt, muss mit einem Straf- oder Ordnungswidrigkeitsverfahren rechnen.

Der Platz für das Martinsfeuer soll aus Sicherheitsgründen sorgsam ausgewählt werden, das heißt auch mit entsprechendem Abstand zu Wald, Gebäuden, Straßen und öffentlichen Wegen. Der Standort des Feuers muss mit der jeweiligen Gemeinde- oder Stadtverwaltung abgestimmt werden. Das Abbrennen selbst muss drei Tage vorher bei der zuständigen Stadt- oder Verbandsgemeindeverwaltung angezeigt werden. Nicht genehmigt werden private Martinsfeuer, insbesondere auf Gewerbegrundstücken. Dies ist grundsätzlich unzulässig.

Der Aufbau des Feuers sollte erst wenige Tage vor dem Abbrennen erfolgen. Wird falsches Material gestapelt oder zu früh angeliefert, müssen die Verursacher es aussortieren und entsorgen.

In den aufgeschichteten Holz- und Reisighaufen können sich Igel und Haselmäuse aufhalten und beim Abbrennen des Martinsfeuers verbrennen oder ersticken. Beide Tierarten sind besonders geschützt. Damit keine Tiere beim Abbrennen des Martinsfeuers umkommen, sollte man die Hölzer zunächst lagern und erst zwei oder drei Tage vorher aufschichten. Außerdem sollten die Stapel vor dem Anzünden durchgestochert werden, damit die Tiere aufgeschreckt werden und weglaufen.